Und plötzlich ist die Welt grau. Weil wegen der Sommer verschwand und lies nur die Erinnerung und die Liebe zurück.
Der Mutterplanet beginnt zu erfrieren, während in unseren Herzen Frühling blüht. Lila, Rosa, Rot und Grün. Blau und Gelb. Wolkenschlösser gebaut für zwei Seelen auf Erden, welche sich gegenseitig hinauf helfen. Steht schon ein Tisch und ein Sofa und ein Bett drin. Mehr ist zu viel, weniger würde auch reichen. Kerzen leuchten den Weg durch die Nacht. Schließen die Augen und lassen uns fallen, weil der Himmel uns fängt. Arm in Arm in seine Arme.
Zurück.
..Den Herbst im Gepäck, den Frühling im Kopf.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Freitag, 10. Juli 2009
All alone, not lonesome at all. Never jump to conclusions!
..Und der Tag beginnt mit der Beobachtung von Allgegenwertigkeit. Schon im Bus sind vor sich hin existierende Existenzen, die vom Leben nichts mitbekommen oder wollen und deren Augen nichts spiegeln. Weder Seele, noch Träume, geschweigedenn Liebe.
Ich sitz mittendrin und frage mich, ob ich denn auch so auf dem Heimatplaneten verweile.Oder ob ich mir diese Frage um 7 Uhr morgens überhaupt bewusst stelle. Vermute weder, noch. Aber auf jeden Fall The Warlocks im Ohr. Danach Jason Mraz, Chester French (...)
Gebäude mit Leben drin vorm Fenster. Pseudoleben. Auch nur Existenzen. Biomasse. Füllmaterial auf der Erde. Überall. Die Großen und eben die. Und du und ich.
Zwei Herzen, irgendwo im nirgendwo, interessieren niemanden, außer uns. Anonymität gepusht durch Öffentlichkeit. Neben dir hat auch nur ein langweiliges Dasein, also warum multiplizieren? Oder macht Minus mal Minus eben doch Plus? Ja.
Vermehrt euch, liebe Menschenkinder. Vielleicht wird was intelligenteres daraus. Extrovertierter. Unallein. Erfolgreich in sich selbst.
..Und ich sing' in die Flöte, weil ich nicht richtig pusten kann. Nicht mal Pfeifen kann ich. Nur große Füße besitze ich. Und 'ne kurze Zunge.
Kannst ja nicht alles haben. Leben eben.
Hast du alles, bist du Existenz. Lieblos und erfroren. Ersoffen in fremder Leute Arschschweiß. Kommt davon.
Du? Fehlst. Weißt du sicher nicht. Oder hoffst es. Weil ich auch fehle. Tu' ich zumindest. Hoffen. Dass das alles so ist. Ein bisschen.
Wir kennen die Namen. Namen jener, die uns egal sind. Namen jener, denen wir egal sind. Hoffen doch alle, dass es immer so aufeinander passt. Kennen die Namen derer, von denen wir sonst nichts wissen. Ego, Ego, Ego, Ego. Überall. Und Hoffnung dazwischen und Enttäuschung versteckt. Übersehen.
Und vergessen so schnell die Namen der Wichtigen. Für die Unwichtigen, denen wir gleich sind.
Und jetzt lasst mich in Ruhe, in einer Stunde und vier Minuten ist Samstag. The Warlocks. Schon wieder.
Schlaft gut.
Oder auch nicht.
Aber schlaft.
Ist das wichtigste.
Neben regelmäßigen Zahnarztbesuchen.
Tschüss.
Ich sitz mittendrin und frage mich, ob ich denn auch so auf dem Heimatplaneten verweile.Oder ob ich mir diese Frage um 7 Uhr morgens überhaupt bewusst stelle. Vermute weder, noch. Aber auf jeden Fall The Warlocks im Ohr. Danach Jason Mraz, Chester French (...)
Gebäude mit Leben drin vorm Fenster. Pseudoleben. Auch nur Existenzen. Biomasse. Füllmaterial auf der Erde. Überall. Die Großen und eben die. Und du und ich.
Zwei Herzen, irgendwo im nirgendwo, interessieren niemanden, außer uns. Anonymität gepusht durch Öffentlichkeit. Neben dir hat auch nur ein langweiliges Dasein, also warum multiplizieren? Oder macht Minus mal Minus eben doch Plus? Ja.
Vermehrt euch, liebe Menschenkinder. Vielleicht wird was intelligenteres daraus. Extrovertierter. Unallein. Erfolgreich in sich selbst.
..Und ich sing' in die Flöte, weil ich nicht richtig pusten kann. Nicht mal Pfeifen kann ich. Nur große Füße besitze ich. Und 'ne kurze Zunge.
Kannst ja nicht alles haben. Leben eben.
Hast du alles, bist du Existenz. Lieblos und erfroren. Ersoffen in fremder Leute Arschschweiß. Kommt davon.
Du? Fehlst. Weißt du sicher nicht. Oder hoffst es. Weil ich auch fehle. Tu' ich zumindest. Hoffen. Dass das alles so ist. Ein bisschen.
Wir kennen die Namen. Namen jener, die uns egal sind. Namen jener, denen wir egal sind. Hoffen doch alle, dass es immer so aufeinander passt. Kennen die Namen derer, von denen wir sonst nichts wissen. Ego, Ego, Ego, Ego. Überall. Und Hoffnung dazwischen und Enttäuschung versteckt. Übersehen.
Und vergessen so schnell die Namen der Wichtigen. Für die Unwichtigen, denen wir gleich sind.
Und jetzt lasst mich in Ruhe, in einer Stunde und vier Minuten ist Samstag. The Warlocks. Schon wieder.
Schlaft gut.
Oder auch nicht.
Aber schlaft.
Ist das wichtigste.
Neben regelmäßigen Zahnarztbesuchen.
Tschüss.
Montag, 29. Juni 2009
Bitte lösch', was mich versucht umzubringen.
..Mir ist schwindlig, und was passiert hinter dem Horizont?
Die Welt ist zu groß für meinen leeren Kopf, alles drückt so sehr. Passt nicht mehr.
Leben ist zu klein. Verstand öffnet die Tore, niemand möchte hinein. Wieso nicht?
Der Himmel ist suppig, hol' uns 2 Pinsel, wir malen ihn bunt. Wo bist du nicht da?
Warum ist ein einsamer Tod gefürchteter, als ein Leben allein?
Vorm Fenster stille Regung. Nicht gerichtet, führt ins Nirgendwo (...)
..Neben mir der große Kaffeefleck von heute morgen. Die Sonne erzählte von Träumen hinter den Wolken. Und in Gedanken an nächste Vergangenheit aufgewacht. Lasse nichts durch. Denke an Nächte, welche Tage gut genug zum Leben machten und die Sehnsucht weckten.
Kein Witz. Keine Kritik. Stumpfes Jammern, nicht mal befreiend. Aber hey, es ist ein neuer Tag
(...)
Und aus.
..Mir ist schwindlig, und was passiert hinter dem Horizont?
Die Welt ist zu groß für meinen leeren Kopf, alles drückt so sehr. Passt nicht mehr.
Leben ist zu klein. Verstand öffnet die Tore, niemand möchte hinein. Wieso nicht?
Der Himmel ist suppig, hol' uns 2 Pinsel, wir malen ihn bunt. Wo bist du nicht da?
Warum ist ein einsamer Tod gefürchteter, als ein Leben allein?
Vorm Fenster stille Regung. Nicht gerichtet, führt ins Nirgendwo (...)
..Neben mir der große Kaffeefleck von heute morgen. Die Sonne erzählte von Träumen hinter den Wolken. Und in Gedanken an nächste Vergangenheit aufgewacht. Lasse nichts durch. Denke an Nächte, welche Tage gut genug zum Leben machten und die Sehnsucht weckten.
Kein Witz. Keine Kritik. Stumpfes Jammern, nicht mal befreiend. Aber hey, es ist ein neuer Tag
(...)
Und aus.
Samstag, 6. Juni 2009
Gijsvhcgvkw voibwöiVFFN.
Samstag, 06. Juni 2009, 19:17 Uhr. Es schifft wie Socke, ich färbe meine Haare mit Litschi-Haarfarbe, die in etwa riecht wie parfümierter Furz - irgendwie bitterscharf mit süßem Nachgeschmack.
..Das Geräusch der Regentropfen auf dem Fensterbrett durchbohrt meine Schädeldecke und arbeitet sich unverzüglich zum Keinhirn durch. Bin betäubt, wie eingeschlafender Fuß, nur in Gegend der Brummsumsel.
..Alles was noch zu mir durchdringt, außer der zu lauten Stimme von Craig Wellington, ist der leise Hauch der allerhöchstens dezent amourösen Gemütsverstimmung in meiner Hauptschaltzentrale,
dank der ich seit zwei bis drei Wochen grünäugig und immun gegen jede noch so schlichte Logik bin. Ins Gefängnis stecken und foltern und verrecken lassen sollte man dieses bitterböse, wunderschöne Wesen.
Dieses Ding, welches lebt und das mein Leben füttert.
"Das Herz gestohlen..." tzz, Blödsinn, "Den Verstand mitgehen lassen..." sollte es heißen.
Ich hasse es. Kontrollverlust. Obwohl ich die Kontrolle eigentlich nie habe. Aber meine Denkleistung von einem Schrank voll blöder Gedanken und unausgesprochener Träume blockieren zu lassen (...).
Poch, poch am Hinterkopf, der Schnodderregen ist da. Craig erzählt mir was vom Sinn des
Lebens und der Liebe und ich widerspreche ihm einsam auf dem Klodeckel sitzend und, passend zur Litschi-Haarfarbe, Litschi-Bionade trinkend. Ich feiere eine Ein-Frau-Litschi-Party ohne Hose im Bad, das mache mir bitte erstmal wer nach.
Da sämtliche Zusammenhänge in meiner Hirnrinde durch die liebe Liebe, aka das Monster aus dem Kleiderschrank, zu nichte gemacht wurden, dürfte es mich nicht einmal wundern, wenn ich in 13 Stunden und 7 Minuten keinen Anflug von Sinn mehr in den letzten weiß-die-Litschi-wie-vielen Zeilen finde.
So, die Farbe muss raus, bevor sie mir Kindheitserinnerungen zwischen den Horchmuscheln wegätzt.
..in diesem Sinne.
..Das Geräusch der Regentropfen auf dem Fensterbrett durchbohrt meine Schädeldecke und arbeitet sich unverzüglich zum Keinhirn durch. Bin betäubt, wie eingeschlafender Fuß, nur in Gegend der Brummsumsel.
..Alles was noch zu mir durchdringt, außer der zu lauten Stimme von Craig Wellington, ist der leise Hauch der allerhöchstens dezent amourösen Gemütsverstimmung in meiner Hauptschaltzentrale,
dank der ich seit zwei bis drei Wochen grünäugig und immun gegen jede noch so schlichte Logik bin. Ins Gefängnis stecken und foltern und verrecken lassen sollte man dieses bitterböse, wunderschöne Wesen.
Dieses Ding, welches lebt und das mein Leben füttert.
"Das Herz gestohlen..." tzz, Blödsinn, "Den Verstand mitgehen lassen..." sollte es heißen.
Ich hasse es. Kontrollverlust. Obwohl ich die Kontrolle eigentlich nie habe. Aber meine Denkleistung von einem Schrank voll blöder Gedanken und unausgesprochener Träume blockieren zu lassen (...).
Poch, poch am Hinterkopf, der Schnodderregen ist da. Craig erzählt mir was vom Sinn des
Lebens und der Liebe und ich widerspreche ihm einsam auf dem Klodeckel sitzend und, passend zur Litschi-Haarfarbe, Litschi-Bionade trinkend. Ich feiere eine Ein-Frau-Litschi-Party ohne Hose im Bad, das mache mir bitte erstmal wer nach.
Da sämtliche Zusammenhänge in meiner Hirnrinde durch die liebe Liebe, aka das Monster aus dem Kleiderschrank, zu nichte gemacht wurden, dürfte es mich nicht einmal wundern, wenn ich in 13 Stunden und 7 Minuten keinen Anflug von Sinn mehr in den letzten weiß-die-Litschi-wie-vielen Zeilen finde.
So, die Farbe muss raus, bevor sie mir Kindheitserinnerungen zwischen den Horchmuscheln wegätzt.
..in diesem Sinne.
Freitag, 5. Juni 2009
..und was ich alles weiß.
- Pinkeln macht mehr Spaß, wenn man ganz dringend muss.
- Mit Mine kann man prima Hockeytore verstopfen.
- Vorm Fernschauapparat am Laptop sitzen ist nicht mal halb so unglaublich toll, wie ich dachte. Spaß macht's trotzdem 5cm. (:
- Frau H. verdanke ich meine lockere Hüfte.
- Paniertes Toast schmeckt super im Brötchen.
- Traurigsein vermisst man am schönsten, wenn man glücklich ist.
- Ich leide an leichter Schilddrüsenüberfunktion.
- Sonnenaufgänge sind allein schon, weil die meisten sie seltener sehen, schöner als Sonnenuntergänge.
..going to be continued.
Sonntag, 31. Mai 2009
Contempt and Foolishness.
Which demon took control? How could I be so inattentive?
..Which fairy world caught me? Mistakes can't be reversed. Forgiveness is no duty. It hurts to see myself without any dignity. I have to face the facts. I'm not half as good as I always thought, I am. I hate myself for being dishonest. For being ignorant. For being all, I never wanted to be. Things have to change. Faster than I could count to three. I have to change right now. This moment. Not later, under no circumstances tomorrow.
..There's nothing I want to replace. I'd like to skip these hours of unsuspectingness. These hours of thoughts, nobody should think.
..I'm tidying up my mind. I have to take all trash to shit. I am midden.
..My whole life's midden. How does anyone endure me?
..And why I'm fuckin' crying? And I hate myself for doing it. Self-pity. I botched my mind. Nobody but me. Broken by myself. I mustn't cry. I should interrupt. It rinses out my last breeze of wit.
..Honesty.
..Sincerity.
..Empathy.
..From now to death.
So, than.
..'Love to anybody' wouldn't be squarely.
..Which fairy world caught me? Mistakes can't be reversed. Forgiveness is no duty. It hurts to see myself without any dignity. I have to face the facts. I'm not half as good as I always thought, I am. I hate myself for being dishonest. For being ignorant. For being all, I never wanted to be. Things have to change. Faster than I could count to three. I have to change right now. This moment. Not later, under no circumstances tomorrow.
..There's nothing I want to replace. I'd like to skip these hours of unsuspectingness. These hours of thoughts, nobody should think.
..I'm tidying up my mind. I have to take all trash to shit. I am midden.
..My whole life's midden. How does anyone endure me?
..And why I'm fuckin' crying? And I hate myself for doing it. Self-pity. I botched my mind. Nobody but me. Broken by myself. I mustn't cry. I should interrupt. It rinses out my last breeze of wit.
..Honesty.
..Sincerity.
..Empathy.
..From now to death.
So, than.
..'Love to anybody' wouldn't be squarely.
Freitag, 29. Mai 2009
Gebogener Zehennagel.
Huuuuu, ich gehöre ja nun mal zur Sorte Mensch, die den Kopf gerade hoch genug halten um die Welt rings um ihren Scheitel gut wahrzunehmen. Nun ja, was ich da so sehe, schlägt mich doch ab und an etwas kräftiger mitten ins Lachorgan.
..So geschehen letzte Woche, irgendwann zwischen Dienstag und Freitag. Ich stand am Bahnhof, hab auf meinen Bus gewartet, mein MP3-Player-Akku war leer, was mich doch irgendwie schon ausreichend anpisste. Andererseits hatte ich aber die seltene Gelegenheit, der Welt und ihren Bewohnern zur Abwechslung mal Ohren, statt nur Augen zu schenken.
..Schräg-gegenüber von mir saßen 3, etwas Hartz-IV.aussehende, pre-pubertäre Ekelgören, einmal mit rausgewachsenen, überdicken blonden Strähnen, einmal mit fettigen, straßenköterblonden Haaren und Agne und einmal, jetzt männlich (oder irgendwas in der Art), schlumpfgroß, ebenfalls mit zum Ausdrücken einladenen Eiterpickeln im weniger hübschen Gesicht. Nun denn, saßen sie da also.
Zwischen Männlein und Straßentöhle stand eine Flasche Bier, Aldi-Blondie am Rauchen.
.."Gib' mir mal dein Hausaufgabenheft!"
..fordert Y-Chromosom-Besitzer Blondie auf.
"..und jetzt ex die Flasche hinter! Na los!"
..Blondie, und anscheinend Starfriseuse in spe, schnappt sich die Flasche und legt los. Kommt nicht weit, glaube ich. "Ha, das gibt 'n Eintrag!"
..Kleinwüchsiger nimmt das Hausaufgabenheft der scheinbar anti-intelligenten Kleinalkoholikerin und diktiert:
" ... schafft ihr Bierchen nicht auf ex. gez: ... "
..Ob ich nur meinte, breit zu grinsen oder ob ich tatsächlich gemacht habt, keine Ahnung. Jedenfalls rollten Magen und Enddarm bereits vor Lachen und ich wollte doch ein bisschen weinen, als mein Bus kam.
..Es lebe die seltendoofe Jugend. Viva la Abschuss! Ich hoffe, ihr manifestiert euch weiterhin so wundervoll, meine Zehennägel rollten sich nach oben.
..nun denn.
..So geschehen letzte Woche, irgendwann zwischen Dienstag und Freitag. Ich stand am Bahnhof, hab auf meinen Bus gewartet, mein MP3-Player-Akku war leer, was mich doch irgendwie schon ausreichend anpisste. Andererseits hatte ich aber die seltene Gelegenheit, der Welt und ihren Bewohnern zur Abwechslung mal Ohren, statt nur Augen zu schenken.
..Schräg-gegenüber von mir saßen 3, etwas Hartz-IV.aussehende, pre-pubertäre Ekelgören, einmal mit rausgewachsenen, überdicken blonden Strähnen, einmal mit fettigen, straßenköterblonden Haaren und Agne und einmal, jetzt männlich (oder irgendwas in der Art), schlumpfgroß, ebenfalls mit zum Ausdrücken einladenen Eiterpickeln im weniger hübschen Gesicht. Nun denn, saßen sie da also.
Zwischen Männlein und Straßentöhle stand eine Flasche Bier, Aldi-Blondie am Rauchen.
.."Gib' mir mal dein Hausaufgabenheft!"
..fordert Y-Chromosom-Besitzer Blondie auf.
"..und jetzt ex die Flasche hinter! Na los!"
..Blondie, und anscheinend Starfriseuse in spe, schnappt sich die Flasche und legt los. Kommt nicht weit, glaube ich. "Ha, das gibt 'n Eintrag!"
..Kleinwüchsiger nimmt das Hausaufgabenheft der scheinbar anti-intelligenten Kleinalkoholikerin und diktiert:
" ... schafft ihr Bierchen nicht auf ex. gez: ... "
..Ob ich nur meinte, breit zu grinsen oder ob ich tatsächlich gemacht habt, keine Ahnung. Jedenfalls rollten Magen und Enddarm bereits vor Lachen und ich wollte doch ein bisschen weinen, als mein Bus kam.
..Es lebe die seltendoofe Jugend. Viva la Abschuss! Ich hoffe, ihr manifestiert euch weiterhin so wundervoll, meine Zehennägel rollten sich nach oben.
..nun denn.
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Absturz
Heute: Glück & andere Katastrophen.
..Fakt: Die Menschheit findet Glück blöd.
Und was macht man da am besten? Genau, verhindern, glücklich zu sein. Um jeden Preis.
..Warum? Ganz einfach.
..Glück bringt uns nicht weiter, wir lernen nichts daraus. Im Gegenteil, Glück lässt uns verblöden. Fürchterlich verblöden. Stinkend dumm werden wir durch's Glück. Grund genug, es von einem jeden Erdenbürger fernzuhalten.
Mittel zum Zweck ist die Lernallergie. Erfahrungen werden gemacht und verworfen, um sie zu wiederholen. Allerdings nur die schlechten, eben, damit wir nichts aus ihnen lernen. Das könnte katastrophenvorbeugend sein, und das wollen wir ja nicht. Den ersten Kuss hast'e einmal. Die Bahn verpasst du 472x 'zum ersten Mal'. Dann kannst du dich 472x auf's neue aufregen. Oh, wie befriedigend.
Weiter im Kontext. Wir kennen haargenau den Moment, in dem der Grippevirus beginnt, uns aufzufressen. Geht er, bleibt er unbemerkt. Eben, weil wir unsere ehemals verstopfte Nase wieder vollkommen nicht fühlen. Der dritten Rippe links schenkst du erst Aufmerksamkeit, wenn sie gebrochen ist. Dann tut sie weh, dann spürt man sie, dann ist sie interessant.
Wirtschaftskrise. Haha. Ich vertrete die Theorie, dass die geldgeilen Börsianer von den globalen Wirtschaftsmächten bezahlt wurden, damit sie mal ein paar Millionen um die Ecke bringen, bitte. Der wirtschaftliche Aufschwung die letzten Jahre wurde aber auch langsam schnöde.
..Menschenkinder wollen immer, was sie nicht kriegen können. Damit es sie deprimiert. Damit sie was zum grübeln haben und der Denkapparat ersteinmal ausreichend versorgt ist. Jippie.
..Bekommt man, widererwartens, das Ersehnte, macht man's möglichst schnell wieder kaputt, damit es einen erneut traurig machen kann. So entstehen keine Pinkelpausen zwischen den Horchmuscheln. Und weil das eben so ist und nicht anders, ist der Weg doch tatsächlich das Ziel.
..Und wir lernen: Tut der Welt den Gefallen, bleibt allein, frustriert und pissig.
Vielen Dank für's Lesen.
Und was macht man da am besten? Genau, verhindern, glücklich zu sein. Um jeden Preis.
..Warum? Ganz einfach.
..Glück bringt uns nicht weiter, wir lernen nichts daraus. Im Gegenteil, Glück lässt uns verblöden. Fürchterlich verblöden. Stinkend dumm werden wir durch's Glück. Grund genug, es von einem jeden Erdenbürger fernzuhalten.
Mittel zum Zweck ist die Lernallergie. Erfahrungen werden gemacht und verworfen, um sie zu wiederholen. Allerdings nur die schlechten, eben, damit wir nichts aus ihnen lernen. Das könnte katastrophenvorbeugend sein, und das wollen wir ja nicht. Den ersten Kuss hast'e einmal. Die Bahn verpasst du 472x 'zum ersten Mal'. Dann kannst du dich 472x auf's neue aufregen. Oh, wie befriedigend.
Weiter im Kontext. Wir kennen haargenau den Moment, in dem der Grippevirus beginnt, uns aufzufressen. Geht er, bleibt er unbemerkt. Eben, weil wir unsere ehemals verstopfte Nase wieder vollkommen nicht fühlen. Der dritten Rippe links schenkst du erst Aufmerksamkeit, wenn sie gebrochen ist. Dann tut sie weh, dann spürt man sie, dann ist sie interessant.
Wirtschaftskrise. Haha. Ich vertrete die Theorie, dass die geldgeilen Börsianer von den globalen Wirtschaftsmächten bezahlt wurden, damit sie mal ein paar Millionen um die Ecke bringen, bitte. Der wirtschaftliche Aufschwung die letzten Jahre wurde aber auch langsam schnöde.
..Menschenkinder wollen immer, was sie nicht kriegen können. Damit es sie deprimiert. Damit sie was zum grübeln haben und der Denkapparat ersteinmal ausreichend versorgt ist. Jippie.
..Bekommt man, widererwartens, das Ersehnte, macht man's möglichst schnell wieder kaputt, damit es einen erneut traurig machen kann. So entstehen keine Pinkelpausen zwischen den Horchmuscheln. Und weil das eben so ist und nicht anders, ist der Weg doch tatsächlich das Ziel.
..Und wir lernen: Tut der Welt den Gefallen, bleibt allein, frustriert und pissig.
Vielen Dank für's Lesen.
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