..Fakt: Die Menschheit findet Glück blöd.
Und was macht man da am besten? Genau, verhindern, glücklich zu sein. Um jeden Preis.
..Warum? Ganz einfach.
..Glück bringt uns nicht weiter, wir lernen nichts daraus. Im Gegenteil, Glück lässt uns verblöden. Fürchterlich verblöden. Stinkend dumm werden wir durch's Glück. Grund genug, es von einem jeden Erdenbürger fernzuhalten.
Mittel zum Zweck ist die Lernallergie. Erfahrungen werden gemacht und verworfen, um sie zu wiederholen. Allerdings nur die schlechten, eben, damit wir nichts aus ihnen lernen. Das könnte katastrophenvorbeugend sein, und das wollen wir ja nicht. Den ersten Kuss hast'e einmal. Die Bahn verpasst du 472x 'zum ersten Mal'. Dann kannst du dich 472x auf's neue aufregen. Oh, wie befriedigend.
Weiter im Kontext. Wir kennen haargenau den Moment, in dem der Grippevirus beginnt, uns aufzufressen. Geht er, bleibt er unbemerkt. Eben, weil wir unsere ehemals verstopfte Nase wieder vollkommen nicht fühlen. Der dritten Rippe links schenkst du erst Aufmerksamkeit, wenn sie gebrochen ist. Dann tut sie weh, dann spürt man sie, dann ist sie interessant.
Wirtschaftskrise. Haha. Ich vertrete die Theorie, dass die geldgeilen Börsianer von den globalen Wirtschaftsmächten bezahlt wurden, damit sie mal ein paar Millionen um die Ecke bringen, bitte. Der wirtschaftliche Aufschwung die letzten Jahre wurde aber auch langsam schnöde.
..Menschenkinder wollen immer, was sie nicht kriegen können. Damit es sie deprimiert. Damit sie was zum grübeln haben und der Denkapparat ersteinmal ausreichend versorgt ist. Jippie.
..Bekommt man, widererwartens, das Ersehnte, macht man's möglichst schnell wieder kaputt, damit es einen erneut traurig machen kann. So entstehen keine Pinkelpausen zwischen den Horchmuscheln. Und weil das eben so ist und nicht anders, ist der Weg doch tatsächlich das Ziel.
..Und wir lernen: Tut der Welt den Gefallen, bleibt allein, frustriert und pissig.
Vielen Dank für's Lesen.
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